Diesen Artikel widme ich mal allen Pflegenden da draußen. Wie viele unter euch sicher wissen gehöre auch ich einem Pflegeberuf an, auch wenn ich mittlerweile etwas mehr im Management tätig bin, ist mir die Pflege am Bett letztlich nicht fremd. Doch unser Beruf hängt im Einklang mit vielen Organisatorischen- und Zeitmanagement- Problemen. Die Pflegenden unter euch wissen was ich meine.
MehrHey Leute,
viele von euch haben es sicher meinem Twitter-Stream entnommen, ich wurde bereits gestern aus der Uniklinik entlassen. Der Prof. war sehr zufrieden mit dem Resultat und Wundheilung der OP und stellte mir daher frei nach Hause zu gehen und dafür die nächste Zeit regelmäßig in seine ambulante Sprechstunde zu kommen oder noch länger stationär zu bleiben.
Die Entscheidung die ich traf war selbstverständlich logisch, nach dem ich endlich wieder Luft durch meine Nase bekomme und man im Krankenhaus immer etwas eingeschränkt ist, ging ich natürlich nach Hause.
Und prompt habe ich wieder richtig gut durchgeschlafen, man denkt nicht was so eine Nase alles ausmacht. Ich bin erholt wach geworden ohne Kopfschmerzen, echt wie ein neues Leben.
Also ich bin zufrieden, jetzt muss ich mich noch min 2 Wochen schonen und dann kann mein normales und geregeltes Leben wieder anfangen.
MehrHey Leute,
heute war ein lang ersehnter Tag hier in der Klinik und zwar wurden heute meine Silikonplättchen und Plastikröhrchen aus der Nase entfernt. Eigentlich hatte ich vor diesem Tag immer große Angst, wegen Schmerzen und Bluten usw. Aber im Anbetracht der Situation das ich durch diese Röhrchen einen Dekubitus an der Nase bekommen habe, der mir dauerhafte Schmerzen bereitete und nicht nur wie die Nase an sich bei Berührung oder beim Niesen. Zusätzlich überwog auch die Vorfreude auf das letztendliche Resultat der OP, den man versprach mir sobald diese Teile raus sind bekäme ich wieder Luft wie ein “Junger Gott” xD
Also wurde ich um 7 Uhr heute morgen vom Prof. ins Behandlungszimmer geführt. Zunächst entfernte er alle Nähte im inneren der Nase und danach mit 2 ruckartigen Bewegungen die Plättchen und Röhrchen. Mir blieb erstmal direkt die Luft weg, so ein widerlicher Schmerz habe ich mir nicht vorgestellt. Im Anschluss brachte mir die Schwester auch schon direkt eine Eiskrawatte und eine Nierenschale um die Blutung einigemaßen unter Kontrolle zu bringen. Gut, das wars auch schon dachte ich und machte mich voller Elan wieder auf den Weg in mein Zimmer, unterwegs bemerkte ich allerdings das meine Ohren klingelten und ich die Umgebungsgeräusche nur noch gedämpft wahrgenommen habe. Dann schränkte sich plötzlich mein Blickfeld ein, ein ganz komisches Gefühl echt kaum zu beschreiben. Ich ahnte schon das es mir gleich die Schuhe auszieht, deshalb versuchte ich irgendwie schneller in mein Zimmer zu kommen dabei wurde die Erdanziehungskraft auf mich immer und immer stärker. Glücklicherweise erreichte ich noch im letzten Moment mein Bett in dem ich dann einige Minuten später in Schocklage und mit Publikum um mich rum wieder zu mir kam.
Ein Scheiß Gefühl war das, kann ich nur sagen. Also war der Morgen für mich gelaufen. Mittlerweile hab ich mich wieder einigermaßen akklimatisiert und bin wieder auf den Beinen. Achja und was das Resultat der OP angeht, ich bekomme tatsächlich wieder richtig gut Luft allerdings wird dies in den nächsten Stunden durch erneutes anschwellen wieder schlechter. Aber der Prof. versicherte mir das dies nur von kurzer Dauer sei. Wenn nun weiterhin alles gut verläuft, ich keine Nachblutung mehr bekomme und meine Gerinnungswerte in Ordnung sind, darf ich bestimmt am Mittwoch nach Hause. Drückt mir weiterhin die Daumen
Hey Leute,
heute ist nun der 2. Tag nach meiner OP am Donnerstag. Bis gestern ging es mir noch ziemlich schlecht, irgendwie bekommen mir diese Vollnarkosen nicht so gut, wobei dieses mal hab ich sie noch am besten vertragen. Froh bin ich aber das es mir nun heute etwas besser geht.
Ich atme zwar immer noch durch 2 Plastikröhrchen in meiner Nase und bluten tu ich trotz meiner täglichen Gerinnungsmedikamenten Dosis immer noch aber allgemein geht es mir besser. Im Moment warte ich gerade gespannt auf den Prof. der mich hoffentlich bald untersucht und erneut nasal absaugt, dies ist zwar unangenehm aber das einzige was mir zur Zeit echte Linderung verschafft.
Man kann sich echt nicht vorstellen was für einen Rattenschwanz so eine OP nach sich zieht. Mein komplettes Gesicht ist angeschwollen, Blut und Sekret läuft nicht nur über meine Nase ab sondern auch durch meine Augen. Da meine Nase die beiden Plastikröhrchen als Fremdkörper Abstosen will bin ich eigentlich den ganzen Tag nur am Niesen und das tut jedes mal höllisch weh und ist zugleich gefährlich weil ich jedes mal darauf achten muss meinen Mund dabei immer soweit wie möglich geöffnet zu halten um dabei keinerlei Druck auf meine Nase und die Silikonplättchen darin auszuüben.
Am Montag werden immerhin die 2 Röhrchen entfernt und einige Tage drauf dann auch die Silikonplättchen. Ich bin mal gespannt wie das noch weiter geht.
Drückt mir auf jeden Fall weiterhin die Daumen das ich nicht all zu lange hier in der Klinik bleiben muss.
MehrHey Leute,
heute genieße ich meinen letzten Tag in Freiheit, den morgen muss ich erneut in die Uniklinik nach Homburg. In wenigen Minuten erfahre ich wann ich auf dem OP-Plan stehe und wann ich spätestens in der Klinik auftauchen muss. Ich schätze mal recht früh. Eine Sache unterscheidet sich allerdings von meinen letzten OP’s, dieses mal bin ich sehr beunruhigt, meine Blutgerinnungswerte waren ziemlich schlecht, daher muss ich erstmals schon im voraus ein Gerinnungsmedikament einnehmen. Die Ärzte hoffen das sich so die Blutungskomplikationen auf ein Minimum reduzieren lassen, den die OP lässt sich leider nicht noch länger verschieben.
Ich werde mich sicher während meines Klinikaufenthaltes das ein oder andere Mal zu Wort melden. Auch bei Twitter werde ich sicher morgen vor der OP und dann sobald ich wieder Fit bin, aktiv sein. Ich hoffe dieses mal geht von Anfang an alles gut.
Drückt mir die Daumen.
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